Von Burnout bis Herzinfarkt, 

wenn Stress dich krank macht!

Stehst du auch oft unter Dauerstrom

Hast du auch einen Terminkalender, der überquillt, gefühlt hat der Tag nie genug Stunden für all das, was noch ansteht und morgens stehst du schon gerädert auf, weil du schlecht oder gar nicht geschlafen hast? 

Das chronischer Stress negative Auswirkungen auf den Körper hat, haben wir wohl alle schon einmal gehört. Doch wer nimmt das wirklich ernst und reflektiert sein eigenes Stressverhalten?


Meist denken wir dann: „Na ja, so schlimm ist es bei mir ja gar nicht.“ oder “Andere schaffen das ja schließlich auch.“


Nimmst du dir auch oft vor, mehr auf dich, deine Gesundheit und deinen Ausgleich zu achten? Doch irgendwie ist da diese innere Stimme, die dir sagt: „Erst muss ich noch dies oder jenes erledigen, das ist jetzt wirklich wichtiger.“

Doch nun frage ich dich: 

„Was ist wichtiger im Leben als DU, als deine Gesundheit und dein Wohlbefinden?“

Wir sind mit den Gedanken immer in der Zukunft, in der Vergangenheit oder in dem, was alles noch passieren könnte… Doch wann findet Leben wirklich statt? Das Leben findet JETZT in diesem Augenblick statt, in diesem Augenblick, wo du diesen Text liest…

Nicht gestern, nicht später, nicht morgen

JETZT!

Wir nehmen meist gar nicht wahr, wie das Leben an uns vorbeizieht, wie die Zeit rennt… Und wenn wir nicht aufpassen, ist es irgendwann zu spät!!


Die meisten Leute denken, dass sie die Ursachen von Stress kennen, aber es steckt oft mehr dahinter, als wir auf den ersten Blick sehen.


Wir haben uns so an die Auswirkungen von Stress gewöhnt, dass wir die Symptome oft ignorieren. Stress ist normal, er gehört für uns zum Leben dazu und so sind die Anzeichen und Auswirkungen für uns im Alltag noch kein Grund uns deswegen zu stressen.


Doch es gibt eine Grenze. Je mehr Anzeichen du feststellst und je länger diese andauern, desto eher betreibt Stress Raubbau an deinem Körper und deiner Seele.

Erst sind wir unzufrieden, frustriert, regen uns schnell auf und die Stimmung wird immer unbeständiger. Dann fangen leichte körperliche Symptome an, wie zum Beispiel ständige Müdigkeit, Konzentrationsverlust, Abgeschlagenheit, Magenprobleme, verminderte Leistungsfähigkeit, Verdauungsprobleme, Wehwehchen und Schmerzen, Schlaflosigkeit, Verlust der Libido und noch so viel mehr „Kleinigkeiten“.

Und dann sind da noch die psychischen Auswirkungen,

die wir oft nicht ernst nehmen…

Wir sind ruhelos, depressiv, verstimmt, alles wird zu viel, das Gefühl der Überwältigung nimmt Überhand. Das Selbstwertgefühl sinkt, da wir uns machtlos fühlen gegenüber dem, was uns stresst. Wir sehen keinen Ausweg und Hoffnungslosigkeit macht sich breit…


Dauerhaft gestresste Menschen nehmen außerdem oft gesundheitsschädliche Verhaltensweisen an, zum Beispiel, indem sie schnell und ungesund essen, verstärkt rauchen, sich wenig bewegen oder mehr oder zu viel Alkohol trinken. Das Problem dabei ist, dass die psychischen und körperlichen Auswirkungen von Stress sich gegenseitig beeinflussen und verstärken. Dadurch entsteht ein Kreislauf, der die Betroffenen immer mehr belastet. 


Chronischer Stress versetzt den Körper in einen dauerhaften Aktivierungszustand, der zu Erschöpfung führt. Dauerhaft gestresste Menschen haben ein höheres Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Es gibt etliche Studien dazu, wie krank Stress uns auf Dauer macht, doch wirklich ernst nehmen wir das nicht…

Ist dir klar, dass Folgendes durch chronischen Stress in deinem Körper passiert?

In Belastungssituationen setzt dein Organismus Hormone wie Adrenalin und Kortisol frei. Diese aktivieren den Körper und bereiten ihn auf eine Kampf- oder Fluchtreaktion vor. Dabei sind alle Bereiche des Körpers betroffen.


In Stresssituationen weiten sich die Bronchien, um mehr Sauerstoff aufzunehmen. Dadurch wird die Atmung schnell und flach. Zudem schlägt das Herz schneller und stärker, wodurch der Blutdruck steigt und sich deine Blutgefäße verengen.


Auch die Muskeln werden besser durchblutet und spannen sich stärker an. Insgesamt stellt sich der Körper auf einen höheren Energieverbrauch ein und gibt mehr Zucker ins Blut ab. Die Verdauung dagegen wird verzögert, die Schmerzempfindlichkeit nimmt ab. So wird der gesamte Körper handlungsbereit gemacht. Ist die Gefahrensituation vorüber, nimmt die Hormonproduktion ab und der Körper beruhigt sich.


Bei Dauerstress kann sich dein Körper jedoch nicht ausreichend erholen. Dadurch befindest du dich ununterbrochen in diesem Erregungszustand. Dies führt mit der Zeit zu wie schon erwähnt Erschöpfung und weiteren körperlichen und auch psychischen Problemen.


Häufige stressbedingte Symptome sind:

  • Hyperaktivität und Bluthochdruck
  • Schmerzen und Verspannungen
  • Konzentrations-probleme, Ängste und Migräne
  • Unruhe, Nervosität und Gereiztheit
  • Einschlaf- und Durchschlafprobleme
  •  Depressive Verstimmungen und das Gefühl der Überwältigung
  • Verminderte Leistungsfähigkeit
  • Magen- und Verdauungsprobleme
  • Ständige Müdigkeit, Erschöpfung und Abgeschlagenheit

Ohne ausreichend Erholung kann sich Stress auf deine gesamte

Gesundheit auswirken!

Dauerstress macht sich überall im Körper bemerkbar. Besonders im Gehirn entstehen dabei nachhaltige Folgen. In einer kurzen Stresssituation erhöht sich die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Doch bei langanhaltendem Stress wird es auf Dauer überlastet. So schrumpft die Gehirnmasse und die Verästelungen des Gehirns nehmen ab. Dadurch verschlechtert sich auch die Gedächtnisleistung. Im schlimmsten Fall kann bei chronischem Stress ein Schlaganfall auftreten. 


Auch die Sinnesorgane reagieren auf Stress. An den Ohren sind dabei Tinnitus oder sogar ein Hörsturz typische Stresssymptome.

Das Herz-Kreislauf-System wird durch chronischen Stress geschwächt. Forscher haben herausgefunden, dass Dauergestresste etwa doppelt so häufig unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden wie wenig Gestresste.

All diese Faktoren erhöhen das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden. Zudem kann es zu Herzrhythmusstörungen kommen. Die Auswirkungen von Stress machen sich außerdem häufig im Magen-Darm-Trakt durch ein höheres Risiko für Magengeschwüre und chronische Verdauungsprobleme bemerkbar.

Stress gilt auch als großer Risikofaktor für Diabetes, genau wie Übergewicht oder wenig körperliche Bewegung. In Stresssituationen wird das Hormon Kortisol freigesetzt. Dadurch steigt der Blutzuckergehalt und der Körper wird aktiviert. Zudem gibt der Organismus stressbedingte Botenstoffe ab. 

Diese verringern die Wirkung des Insulins, wodurch sich die Regelung des Blutzuckers erschwert. Die Folge: Chronisch gestresste Personen erkranken häufiger an Diabetes.


Ist der Körper in Alarmbereitschaft, ist das Immunsystem für kurze Zeit gestärkt. So kann es Infektionen schneller abwehren. Doch das Stresshormon Kortisol schwächt die Abwehrkräfte des Immunsystems auf Dauer. Bakterien und Viren können den Organismus leichter angreifen und werden nur wenig erfolgreich abgewehrt. Dadurch leiden Gestresste häufiger an Infektionskrankheiten. Zudem brauchen sie länger, um wieder gesund zu werden.


Durch die ständige Alarmbereitschaft des Körpers ist auch die Muskulatur dauerhaft angespannt. Diese Verspannungen machen sich meist im Kopf-, Schulter- und Rückenbereich bemerkbar. Die Folge sind Kopf- und Rückenschmerzen, die ohne ausreichende Entspannung zur chronischen Belastung werden können. Dadurch ist der Körper erschöpft und weniger leistungsfähig.

Ohne ausreichende Erholung kann Dauerstress 

schwerwiegendere psychische Erkrankungen hervorrufen.

Das allgemeine Wohlbefinden nimmt dabei immer weiter ab. Ängstlichkeit, Wut und Unzufriedenheit treten häufiger auf. Nicht selten resultiert daraus eine Depression. Hier ist eine anhaltende Niedergeschlagenheit, die das Denken, Fühlen und Handeln beeinflusst. Dabei leiden Betroffene meist unter einer gedrückten Stimmung und fühlen sich innerlich leer. Zudem verlieren sie das Interesse an Hobbys oder dem Beruf und empfinden keine Freude mehr. Ein weiteres Symptom ist die Antriebslosigkeit: Sie sind kraftlos und ermüdet.


Burnout als Folge von Dauerstress ist heutzutage in aller Munde. Ein Burnout beschreibt einen emotionalen, geistigen und körperlichen Erschöpfungszustand. Die Erkrankung kann durch verschiedene persönliche oder berufliche Stressfaktoren ausgelöst werden. Dabei können die Symptome der Erkrankung sowohl körperlich als auch psychisch sein.

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Stress macht sich im gesamten Körper bemerkbar, auch bereits bestehende Erkrankungen können verstärkt werden.

Daher solltest du deinem täglichen Stress unbedingt entgegenwirken und dir ab und zu eine Pause gönnen.

WichtigWenn du eines oder mehrere der genannten Symptome bei dir feststellst, solltest du unbedingt dein Stressverhalten reflektieren und über eine Veränderung nachdenken.

Denn langfristig ignoriert, macht Stress dich, deinen Körper

und deine Seele krank!

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